Adventsrückblick 2005 – Türchen 1&2: Tosca – J.A.C.

Connaisseur_M:

TOSCA! Das steht für Kniefall, Verbeugung, Ehrfurcht, Verehrung. Das steht für Alben wie Delhi9, das steht vor allem aber auch für SUZUKI, einem der zeitlosesten Alben schlechthin.

Und jetzt J.A.C. Beim Opener dachte ich: Wow! They are back! Als dann die CD zu Ende war, bin ich erschrocken, weil ich’s gar nicht gemerkt habe. Na, vielleicht der falsche Moment. Also nochmal durchgehört. Wieder blieb nix hängen. Hab’s kaum geschafft zu Ende zu hören. So gingen die Versuche in’s Land. Was ist passiert? Technisch wurde das Niveau gehalten, ganz klar. Aber der Gesamteindruck bleibt dann doch hinter den Vorgängern zurück. Das "Boozoo-Bajou-Syndrom" (wir berichteten)? Etwas zu beliebig, das alles. Böse Zungen würden von dephazzisierung sprechen, aber das wäre zu hart. Wer einmal so einen hohen Standard gesetzt hat, muss sich ja leider daran messen lassen. Oder an dem von Parov Stelar. Die Gast-Vocalisten hätten grö?tenteils zu hause bleiben können. Die Upbeat Nummern wirken etwas deplaziert und manchmal seltsam schlapp. Natürlich spielen die Jungs weiterhin ganz oben mit. Das Album ist empfehlenswert. Es kann mitlaufen, eigentlich sehr oft, aber mehr auch nicht. Ich hoffe auf das nächste mal!

Anspieltipp:

  • 01. rondo acapricio
    (Es läuft einem kalt den Rücken runter. Hammer Opener. DAS ist Tosca!)
  • 08. Naschkatze
    (Der Name ist Programm. We love you for that!)

Connaisseur_J sagt dazu:
Was soll ich denn jetzt noch sagen? Im Hintergrund läuft sie gut, da stimme ich dem werten Kollegen zu, ein Knaller – der die nächsten Wochen auf Dauer bei mir rauf und runter laufen wird, wie es der von Dir genannte Parov ist – weit gefehlt. Belanglos irgendwie und doch auch schön, ein wenig nichtssagend vielleicht. Das fällt mir zu “No more olives” zum Beispiel ein. Nicht Fisch nicht Fleisch – aber irgendwie fehlt vor allem eine zündende Idee. Und zu deiner Beschwerde über die Vocals: “Superrob” wäre ohne Vocals besser – das finde ich nämlich soundmässig von den temporeicheren Nummern ganz gut. Wie auch “Damentag” aber auch da fehlt mir was und ehe ich mich jetzt noch weiter wiederhole:
It’s a solid black coffee but not a Latte Macchiato

In die CD reinhören:

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