Calyx – no turning back

Wir sagen: Tanzen, JETZT!

Connaisseur_M sagt dazu:
Manchmal zweifelt man ja an sich selbst. Mir passiert beim hören dieser CD. Auf dem Klo. Im Sitzen. Jeden Track habe ich genossen. Höre ich schon so lange DnB dass mir einfach alles gefällt? Wohl kaum. Genug mist kommt ja raus. Warum geht mir diese CD sowas von ins Blut? Warum kann ich so etwas im sitzen überhaupt ertragen? Oder im Auto stehend an der Ampel? Warum grinse ich bei den immer gleichen Kinder-Melodie-Basslines? Warum bei jedem rinse-it-out-proper Flugzeugträgerbassline Sweep? Warum beim 10000sten Amen-Break-Gewitter?

Ganz einfach:
Diese CD ist eine Offenbarung der Klarheit. Hier sollen keine
Dunkelheits- oder Geschwinidkeitsrekorde gebrochen werden. Keine
Grundlagenforschung betrieben werden. Hier wird einfach nur auf sehr
hohem Niveau sehr gute Drum”n Bass Musik gemacht. Strictly for the
Dancefloor. Ich fühle mich in die "guten alten" No-U-Turn Nico &
Fierce Zeiten zurückerinnert – trotzdem klingt hier nichts nach
oldschool retro. Klar und rein und schön. EIn Bassgewitter jagt das
nächste. Und trotzdem sind die Tracks nicht stupide brutal, die Beats
immer schön am rollen. Alles hochpoliert und gut gestylet für diesen einen Moment des Ausgehens. Abfahrt pur!

Selten eine so erfrischend direkte Ansammlung von Monstertracks gehört. Selten eine CD einfach so pur genossen. Auf’s Gas drücken, sich in den Sitz pressen lassen und die Fahrt genie?en. Peaktime forever. Danke Calyx, Danke!

Anspieltipp:

  • Illusions
    (Dieser Track ist besessen vom Geist "No-U-Turn". Exozismus daher verboten. Mentasm hin, Mentasm her. Remember the days.)
  • Tearing us apart
    (Der Auftrag: Machen Sie den Marianengraben für den Zuhörer akustisch erlebbar)
  • Thru your eyes
    (Trance’n Bass. Klint wie von der John B. "Visions" im neuen Kleid. Breitwand Peaktime Ravesignal darkstepper)
  • Get myself to you
    (Vocals, Tiefseebässe, Brass-Section Einwürfe, schöne breakdowns. Klassik pur)

Connaisseur_J sagt dazu:
Sir M. heute musste ich das erste mal mit der Tradition brechen deine Meinung nicht zu lesen bevor meine gefestigt unf gefertigt ist. Ich hätte diesen Beitrag begonnen mit:”Werter Kollege, wo soll ich denn diese CD hören?”
Und dann hätte ich die Antwort gegeben, die Du auch schon gegeben hast: Auf der Tanzfläche oder aber vielleicht auch im Auto auf der Autobahn. Und das geht schon anständig nach vorn, knallt und kracht gar vom feinsten und man kann die Hitze der Party förmlich spüren. Energie zum greifen nah. Doch auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Für zuhause ist das nichts für mich. Keine Ahnung warum, aber in meiner Wohnung ist selten Platz für so derbe Mukke. Nichts desto trotz freut es mich, dass das Zeug nicht ausstirbt und sich weiterentwickelt. Wenn ich dann mal in den seltenen Genuss komme, dass es einen Club in der Hansestadt gibt, indem ich mich aufhalte und solche Musik zum besten gegeben wird: Heureka! Dann gibt’s ein Beinarbeitgewitter gepaart mit der kindlichen Freude eines 12-jährigen!
Und das kann nur zu Drum & Bass so funktionieren. Und deswegen ist es gro?artig, dass es solche CDs gibt!
Und ich schlie?e mit der Frage an den Kollegen: Wird das mit 50 auch noch so sein? Mal abgesehen davon, dass die Beinarbeit langsamer und die Ausdauer nach einer Stunde am Ende ist?
Und wenn: Ich freu’ mich drauf!

In die CD reinhören:

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