Kachina – oder die Unmöglichkeit der Nichtbegeisterung

M Wir könnten sehr viele solcher Artikel schreiben. Lobeshymnen die von der kindlichen Freude am Entdecken neuer Musik berichten. Die für einen kurzen Moment imaginäre Einäugigkeit statt ständige Blindheit vorgauckeln. Jedes mal natürlich daran scheitern, auch nur einen Funken der Glücksgefühle rüber zu bringen, die dieser oder jener Track oder Mix auslöst.

Einer der Hauptgründe für die de facto Einstellung unseres Blogs in den vergangenen Jahren war neben dem ständig steigenden Real Life Anteil oder dem allgemein nahe Null gesunkenen Nutzwert von Musikblogs auf Grund Soundcloud, Spotify, Facebook oder Bandcamp eben auch die Tatsache, dass wir bei der Flut an neuer Musik einfach zu viel Zeit in den reinen Konsum investieren müssen!

Was in meinem Fall eines im falschen Körper (*) geborenen Süddeutschen mit Faible für UK Bass und Garage vor allem bedeutet, dass ich durch das laufende UKG Revival in eine Art musikalisches Euphoriekoma gefallen bin.

(* = ich glaube ich hätte Musikgeschmackstechnisch eigentlich im Körper einer zwanzigjährigen Londonerin geboren werden sollen)

Woher soll ich all die Zeit für Seitenlange Lobeshymnen auf die Conductas, Deadbeats, Left/Rights etc. nehmen, wenn immer neues kommt? Wie den Mut finden, meine elegischen Jubelartikel über Flava D nicht jedes Mal mit den Worten ICH BIN UNWÜRDIG wieder zu löschen? Wie bei einem DJ EZ Set unter kroatischer Sonne keinen Herzinfarkt bekommen?

Dieser Beitrag ist also eine Art kurzes Zucken aus dem Wachkoma.
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Mendoza – Love Druggie

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Die Debut-Single der Dänin Mendoza läuft seit kurzem auf der rinse.fm daytime playlist und einmal gehört, war es natürlich sofort um mich geschehen. Der Track ist unwiderstehlich. Es fehlen nur die Beats und der Bass. Der Track macht gerade in den sozialen Netzwerken und auf Youtube eine steile Karriere. Würde ein Mobilfunkanbieter dieses Tune in der Werbung verwenden, wäre alles aus. Im Vice Magazin erzählt Mendoza, wie das alles passierte.
This is officially 1a Unfassbarkeitsmaterial!

Zum Glück gibt es von Nivolt einen Remix, der Beats und Bass so passgenau hinzufügt, als hätte Annie Mac den Track genau so als Opener für Ihre Sendung bestellt.

JETZT Crowdfunding zu DUB FX zweitem Album unterstützen!

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MSeit 2009 lieben wir DUB FX, den Human-Beatbox-mit-Looper-und-Freundin-durch-die-Welt-im-VWBus-tourenden true Street Hippie Artist. Seit dem folgen wir ihm vor allem in seinem genialen Youtube Channel (vor allem die Rooftop Videos sind sehr sehenswert) um die Welt.

Ohne Matthias Numblog hätten wir total verpasst, dass Dub FX jetzt zur Finanzierung seines zweiten Albums einen Aufruf auf der Crowdfunding Plattform Pledgemusic gestartet hat.

Hierauf hinzuweisen sehen wir als unsere Pflicht. Also checkt seine Videos und helft mit beim Crowdfunding!

Ironischerweise wurde sein Videoaufruf zum pledgen von Youtube mit der GEMA-Verweis geblockt. Was für eine Steilvorlage für die Anti-Copyright-Aktivisten…


DUB FX on Pledgemusic <==== HIER KLICKEN UM DAS ALBUM ZU FINANZIEREN!

Dub FX Youtube Channel

PS: Hmm, für 150 Euro kann man sich ein Lied wünschen, dass er covert… Hmm, I’m just thinking… Super Sharp Shooter? Katy B “What love is made of”? Noisia “Contact”? NuTone “Shine In”? SBTRKT “Livin’ like I do”?Aahhhhh the possibilities are endless! Was meint ihr?

Wer ist eigentlich: I Blame Coco

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Coco ist eigentlich Eliot Pauline Styler Sumner und die Frage, die sich mir zuerst stellt ist: Warum braucht die Frau eigentlich einen Künstlernamen?
Und wenn ich jetzt sage, dass ich Ihren Crossover Sound mag, der sich irgendwie als 2010 gepimpter Duran Duran Sound beschreiben lässt, sofern man die Originale ihrer Songs hört, dann bekomme ich bestimmt Probleme mit mei’m Kollegen. Continue reading