Danny Byrd – Rave Digger

A breath of fresh oldschool!

M
Ha, ha, ha! Es melde sich der, der geglaubt hat, hier auf unserer Seite vor meiner Rezension von Danny Byrd’s zweitem Album “Rave Digger” verschont zu werden. SO WENIG! Und damit Connaisseur_J nicht wieder von “belanglos” sprechen kann, darf er hier erst gar nicht mitrezensieren.

Au?erdem muss ich ja mein Vergehen sühnen, sein Debut Album damals nicht besprochen zu haben, obwohl es bei mir auf Dauerrotation lief. Also: Dieses Jahr wird ja in allen Genres so ziemlich alles revivalt was so geht. Und so auch hier: Danny wollte “den Spirit der Rave Jahre wieder aufleben lassen”. Und so sind es fast allesamt Oldschool Rave-Smasher aus der Prodigy und UK Hardcore Zeit, die er entweder nachgebaut oder auf 2010 renoviert hat.


Der unverkennbare Danny Byrd Happiness Sound wird durch die Oldschool-Samples noch mehr verstärkt. Einige klingen wirklich als hätte er einfach Tracks von ersten Prodigy Album geremixt (Hot Fuzz, Planet Earth). Die Oldschool-Euphorie aber auch ihre Schattenseiten, denn so richtig reisst einen das Album in Summe nicht vom Hocker, weil man alles einfach schon zu oft genau so gehört hat. Vielleicht hätte er sich da nicht überall so eng an die Originale halten sollen und manche der Songs nicht zuu generisch klingen lassen sollen. Aber klar, das ist Gemecker auf höchstem Niveau.

Und so gräbt (haha, was für eine Monster Journalistenformulierung, wahnsinn!) er sich durch die ganze UK Hardcore Geschichte und streut munter mal den einen oder anderen Hospital Trademark Tune mit ein (obwohl selbst die klingen als wäre sie 7 Jahre alt).


Wer also ein Oldschool Rave Album auf dem aktuellen Soundlevel sucht, findet wohl nichts besseres. Well done, Mr. Byrdman!

Obwohl mir das Debut Supersized von 2008 immer noch besser gefällt.

Meine Anspieltipps:
  • 01. Ill Behaviour
    Weil es einem mit seinem doofen “Back once again…” und den Prodigy-Lines einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Nützt sich aber schon relativ schnell ab, also hören, solange es noch frisch ist!
  • 06. We can have it all
    Käse Galore! Schmalzigster Gesang auf einem DnB Album seit langem. Und wenn ich sowas sage, könnt ihr euch ja denken, wie kitschig das ist.
  • 07. Failsafe
    Nein, man muss wirklich nicht dazu schreiben, dass er das Tune mit Tony Coleman zusammen gemacht hat, denn mehr nach London Elektricity kann ein Song wohl nicht klingen. Und obwohl er nach dem ersten Hören auf mich irgendwie halbfertig gewirkt hat (v.a. die Sounds scheinen platter als sonst), ist dies sicherlich das Tune mit einem der längeren Haltbarkeitsdaten des Albums.
  • 08. Sweet Harmony
    Auch hier der zweitoffensichtlichste Track (ist ja auch schon länger unterwegs). Damit hat er den Remake angefangen. Happy Breakbeat Piano Madness. Das sowas heute noch hergestellt wird, hach

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.