John Tejada – Logic Memory Center

Wir sagen: Tools

M:
Verdammt geile Deep/Dub/Minmal Tracks (wie wird denn jetzt so was wirklich genannt?). Tools. Sehr tief. Braucht man schon irgendwie. Wichtig: HiHats mit extrem kurzen Sustain (Umb-Pf-Umb-Pf-?). Eigentlich Druffi-Mucke, wenn man mal ganz ehrlich ist. Was man aber nicht braucht, sind peinliche Vocals von Geschichtsstudenten mit frisch absolvierten Englisch-intensiv-Kurs auf Malta, die in der gleichen WG wohnen und sich dann ??James Figurine?? nennen, wie in Track 3. (Ja, ja, ganz lustig was Ihr da macht, aber ihr wirkt auf mich, wie ausgedacht..).

OK, ??Carl A. Finlow?? auf Track 6. ist noch OK.

Anspieltipp:

  • 4. Possessive Patterns
    (Der Name ist Programm)
  • 5. This Fake Place
    (Zum vermeintlichen Ausruhen. Scheisse ist das geile Mucke. Unglaublich)
  • 6. Alone with you
    (OK, nicht 100%ig. Mit soo einem Track würde sich ja jeder versuchen, bei Kompakt für den Neo-Schlager zu bewerben. Meine Herrn! Beim Justus Köhncke’s Doppelleben war??s doch auch peinlich!)

Man verzeihe mir die schnodderige Ausdrucksweise, aber die Musik klingt halt genauso. Definitiv empfehlenswert!

J:
Also, der Vertrieb nennt das “technoide Tanzmusik” bzw. Konzeptmusik und sagt dann aber “file under: electro & ambient”. Ich selbst scheue den Begriff Techno ein bisschen, einfach weil er mir zu weit ist. Wenn ich jetzt sage, dass ich es eher Electro nennen würde – wird es natürlich für Euch kein bisschen besser. Nur meine Vorstellung dieser Musik, die ich bereits während des Hörens hatte lie? meinen Geist “Techno” als Beschreibung umgehend ausschlie?en.
Und erstmal muss ich sagen, diese Scheibe liegt schon sehr lange bei mir zur Bewertung und schon vor 3 Monaten habe ich mir auf einem Zettel dazu notiert:
“Genau so sollte meiner Meinung nach elektronische Musik klingen, die intelligent genug für reinen Hörgenuss, verschroben genug für Begeisterung und dennoch fit genug ist, dass sie auch auf die Tanzfläche einlädt. Danke und gut. Genau meine Musik”
Und jetzt habe ich lange gewartet und mir fällt auf: Damit habe ich alles gesagt. Ich bin ein gro?er Fan von Akufen und dem Kompakt-Label und diese Musik wird meine Sommerabende an der Elbe begleiten.
Extra Anspieltipp gibt es von mir nicht – Ich finde das Ding rund und gelungen. Kann man von vorne bis hinten hören. Aber: Ich stimme M. zu “This Fake Place” ist der Hammer.

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