London Elektricity – Power Ballads

We are not worthy!

Connaisseur_M sagt dazu:
Also, damit hier von Anfang an auch keine Misverständnisse aufkommen: Wer einmal einen Zukunftstrack wie "Born to synthesise" geschaffen hat, der kann eigentlich dannach gar nichts mehr produzieren. Es sei den man ist Tony Colman aka London Elektricity.

Dieses Jahr ist ein gutes Jahr, denn wir werden mit einer neuen CD von LE beglückt. Und was für einer! Er ist der Meister!

Diese CD ist auf gleich unerreichbar hohem Niveau wie der Vorgänger. Es ist einfach alles drin, was den Hospital Sound ausmacht: Euphorie-Basslines, Streicher, richtige Hooklines, Vocals, theatralik-breakdowns, …, you name it. Diesmal klingen die Tracks alle noch eine Spur live-mä?iger. Und der Tony darf sich auch astreine Poptunes erlauben, wie "Remember the Future" (Ich bin gespannt, wie Connaisseur_J das sieht). Es ist mir absolut unverständlich, warum an so einem Meisterwerk in manchen Medien wieder mit der abgeklärten och-immer-das-gleiche-Masche rumgenörgelt wird. Wenn etwas gut ist, warum darf es nicht beibehalten und perfektioniert werden? Warum ist das dann gleich Stagnation? Dann hätten Depeche Mode ja nach dem ersten Album aufhören müssen. Oder Hardfloor 🙂 Und wir hätten heute nur eine handvoll elektronischer Musik CDs in unseren Sammlungen. Aber ich schweife ab. Zur weiteren Würdigung dieses Werkes fehlen mir ehrlich gesagt die Worte. Eine grö?ere Kaufempfehlung gibt es kaum. It’s a must-have! DANKE LONDON ELEKTRICITY! ICH FREUE MICH AUFS LIVE-KONZERT!

Anspieltipp:

  • 01. Out of this world
    (Der Climax der CD gleich als erster Track. Das ist ein Opener! Bombast! Opulent! Gigantisch! Wenn es ein Track verdient hätte, die nächste Bond Titelmelodie zu werden, dann dieser hier! Bond-Vocals und 70er Akustik flair. Killer! I’m not worthy!)
  • 04. Strangest secret in the world
    (Ich weis was das Secret ist: Wie LE live diesen Basslauf durchgängig spielen will! Darüber wird hier aber sicher berichtet werden…)
  • 06. Hanging rock
    (Oh jeh. Die destilierte DNA dieses Musikstils. Cheesy Bläsersätze, Ravehallenbasslines, MDMA-kompatible-Melodie. Wird von ?rzten zur Behandlung schwerstabhängiger als E-Ersatz verwendet.)
  • 11. Vapor trails
    (Siehe 06. Hanging rock)

Connaisseur_J sagt dazu:
So. eigentlich spielt es überhaupt keine Rolle, wie mir die Tracks auf diesem Album gefallen. Zumindest die anderen Tracks. Es gibt nämlich einen, der mich echt fertig macht und der seit Freitag abend in Repeat läuft und zwar egal ob ich mit Walkman übern Kiez lauf oder zu hause unter der Dusche stehe. And the winnder is:
Hanging Rock
Der ist einfach unglaublich. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich wie M. ja oben mal wieder feststellte nicht so der unbedingte Freund der Poptunes-Richtung bin. Hanging Rock ist eine Hymne! Und der Rest des Albums gefällt mir auch. Wobei das an dieser Stelle tatsächlich mal die falschen Worte sind. Es ist vielmehr so, dass mir das Album Spa? macht. Eine schon fast kindliche Heiterkeit, die sich beim Hören einstellt und mir ein Grinsen aufs Gesicht zaubert. Gute Laune und viel, viel Energie! Und auch den Vocaltracks wie z.B. Will to love kann ich durchaus etwas abgewinnen. Wenn das ganze Album so wäre, dann hätte ich evtl. ein Problem. Aber die Mischung ist echt gelungen und ich bin mir bei Einem ganz sicher:
Das Livekonzert wird die Sprungkraft meiner Beine in einer noch nie dagewesenen Art und Weise fordern. Soviel ist sicher.

Anspieltipp:

  • 06. Hanging rock
    (Album kaufen und dann die Nummer erstmal 3 Mal hintereinander anhören. Dann breit grinsend kurz überlegen…… und die Nummer nochmal hören. HYMNE!!!!!!!!!!!)
  • 11. Vapour trails
    (Das ist Hospital Sound! Mehr gibt es da nicht zu sagen…….)
  • 07. Will to love
    (Ja. Also wenn schon Vocals und ein gute Portion Kitsch, dann schon so!)

Und wenn es auch an dieser Stelle nichts zur Sache tut: Born to synthesise ist nach wie vor eine ganz gro?e Nummer in meinen alltime favorites.

In die CD reinhören:

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