Plej – Electronic Music from the Swedish Leftcoast / Home is where the heart was

Elektisiert meine Seele

J
Kind schläft.
Ich habe keinen Auftrag mehr und ertappe mich Samstag abends dabei ins Supertalent bei RTL reinzuzappen. Shame on me.
Aber auf einmal überkommt mich das
unglaubliche Bedürfnis dickbasslastiges Elektrogeschewurbel mit leichten Jazzeinflüssen a la Akufen zu hören.
Da trifft es sich gut, dass das digitale Zeitalter im Ponyhof 3.0 indem ich im Sauerland nebst der Lütten eingecheckt habe, aber sowas von Einzug gehalten hat.

Und noch besser trifft es sich, dass ich gerade im Rahmen meiner Tätigkeit als Softwaretester an einem Music-Service Projekt teste, welches wirklich dick ist.
Aber leider so geheim, dass ich nicht mal ein bisschen Namedropping betreiben darf, denn obwohl gleich drei Big Player dahinter stehen, findet man im Netz gar nix dazu. Kein Gerücht, keine Pressemitteilung, nix. Wow. Das Ding geht wohl gegen Januar live, dann schreib’ ich mal einen Link in den Kommentar.
Egal. Denn durch meinen innigen Elektrowunsch konnte ich die Search Enegine quälen und habe der das selbe wie Euch mitgeteilt, nämlich dass ich “dickbasslastiges Elektrogeschewurbel mit leichten Jazzeinflüssen a la Akufen” hören möchte. Plej war das Ergebnis.
Und ja, das ist schon alles ganz schön cheesy. Aber ehrlich: Für mich passt das perfekt. Jetzt im Moment. Und wenn Ihr mal wieder Lust habt auf käsigen, Bass und Vocal lastigen Electro-Deep-Disco-House, dann könnt Ihr Euch getrost mit Plej konfrontieren.
Aber wahrscheinlich wussten das sowieso schon wieder alle ausser mir.
Mit “Lay of the land” alleine Nachts im Bällebad vom Spielzimmer des Ponyhofs: Close to perfect.

MBlödsinn! Das wusstest Du doch auch schon lange und hast es nur vergessen: Denn mit den Tracks Evum und Shimmer zwei meiner absolut unvergesslichsten Lieblingstracks geschaffen. Auf gefühlten 1000 lounge/chill/whatever Compilations, haben mich diese zwei Tracks seit 2003 in vielen Badewannen, Frühstückstischen, Couchen, Betten und Hotelzimmern begleitet. Und ja sicher auch Dich. Unvergessliche Meisterwerke:


Unvergesslich bleibt mir aber auch dieser Artikel hier. Denn es glaubt uns eh keiner, aber EXAKT als Du im Ponyhof im Bällebad sassest, durchfuhr mich hier ein plötzliches Verlangen nach “mal wieder so chill musik, was neues, so deep housig so wie Saint Germain”. Woher wusstest Du das? Was passiert da zwischen uns? Wie stark ist die Gedankenübertragung? Und warum glaubt uns das keiner?

Also fleißig nach weiterem Plej Material gegoogelt und gesehen, dass es in 2008 den Nachfolger “Home Is Where The Heart Was” gab, der das Thema mehr oder weniger gleich genial fortsetzt. Ihr kennt diese Euphorie, wenn man nach etwas sucht und genau sowas findet. Also mehr Bällebad bei “Home is…“. Zum Beispiel bei “Exit Anywhere”.Wie schön. Wie zeitlos.

 

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