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Der Wollpulli unter den D&K Alben
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musik. kritik. les connaisseurs.
sechs Ohren für ein Hallelujah
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Der Wollpulli unter den D&K Alben
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Nach Durchhören der anderen Titel stellte sich dann maximale Ernüchterung ein und hinterlassen einen enttäuschten Connaisseur_M zurück. Ehrlich gesagt weis ich dabei nicht, ob es an den Songs selbst liegt oder an der Tatsache, dass man bei den beiden eben anderes erwartet.
Songtechnisch können mich aber in vielen Songs weder die Vokalisten (ist es einer? sind es mehrere? ist es nicht eh egal?) noch die Melodien überzeugen. Das ist ein gewimmer und geeier, der Sänger übernimmt sich hier hörbar. Die meist krachigen rauen Drums machen das nicht unbedingt besser. Vielleicht tue ich dem Sänger auch unrecht und mag nur die Stimme nicht. Zu oft schwanken die Titel zwischen Möchtegern Akustik-Björk (ganz schlimm: waiting), möchtegern-Sting (Worm) , Möchtegern Coldplay (Epa) und Möchtegern Depeche Mode. Den Vogel schie�?t “Supreme” ab, das klingt eher nach Casting-Vorsingen und ist kaum zu ertragen.
Aber es ist natürlich nicht alles verloren. Die Instrumentalstücke kommen schon an die Vorgängeralben ran. Insgesamt sicher kein schlechtes Album, aber die eigene Messlatte zu überspringen ist eben schwierig.
Kann man sich in Summe sicher auch gefügig hören. Schaffe ich aber diesmal nicht. Etwas zu rau, zu kratzig um es auf die gleiche Stufe wie die Vorgängeralben zu stellen.
Der Wollpulli unter den Dzihan und Kamien Veröffentlichungen. Wer nicht zigmal waschen will, dem könnte es zu kratzig sein.
Also v.a. Fans aufgepasst und vorher reingehört! Da kann man auch böse sein. Es wäre besser gewesen, wenn dieses Album unter dem Namen des Sängers rausgekommen wäre mit dem Zusatz “Produced by Dzihan & Kamien”. Wenn man sich dazu im Vergleich z.B. Madita anhört, die ja auch von Dzihan produziert wurde, fällt auf, wie das Album hier abfällt.
In freudiger Erwartung auf das nächste “richtige” Album�?�
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