6 Fragen zu Nightmares on Wax – Thought So


1. Wie kann man dieses Album in wenigen Worten beschreiben?

Connaisseur_J:&nbsp Typischer Sound von Nightmares on Wax. Trip Hop lebt und funktioniert auch 2008 noch – ohne ?beraschungen zwar, aber dafür auch (fast) ohne Einschränkungen!

Connaisseur_M:&nbsp
Der Nachfolger des 2006 erschienenen Albums “in a space outta sound”. Downbeat as Downbeat can be. Fast schon “Retro”. George Evelyn konzentriert sich auf das was er am besten kann: hypnotische, minimale Chill-Tracks in klassischster Anmutung. Im Gegensatz zum Vorgänger kommt mir das alles noch reduzierter vor.


2. Für wen ist dieses Album geeignet?

Connaisseur_J:&nbsp Für alle die sich bereits 1995 für Trip Hop interessiert haben, die Nights Introlude in Ihre Abendgebete einschlie?en und generell für alle Freunde und Freundinnen der akustischen Yoga Stunde.

Connaisseur_M:&nbsp Freunde der gepflegten Langeweile, Freunde der Langsamkeit, Freunde von anspruchsvoller Background-Musik. Alle die die Konzepte “Entschleunigung” und “Komplexitätsreduzierung” nicht verstehen, sondern mal fühlen wollen.


3. Gibt es verborgenen Highlights?

Connaisseur_J:&nbsp Ja ich gestehe: Ich bin in musikalischen Dingen manchmal einfach gestrickt. Wenn man also Streicher einsetzt, ein bisschen Rhodes und einen genre-typischen Bass, dann ist es sehr leicht mich zu kriegen. Zu leicht vielleicht. Aber mein Highlight ist aus diesem Grunde die Nummer 6: Calling. Und wo wir schon bei “keep it simple” sind: Pretty Dark, die Nummer 8 gehört auch in meine Favoritenliste.

Connaisseur_M:&nbsp Bei so wenigen Elementen pro Track kann da kaum was verborgen bleiben. Der Nörgler würde sagen, dass sich eh alles gleich simpel anhört. Wir sagen, dass es alles gleichbleibend hohe Qualität ist. Wer nach einem neuen “Nights Interlude” sucht, wird mit 6: Calling zufrieden sein. Wer ein neues “Passion” sucht, der mag sicher auch 6: 195lbs. Mir persönlich gefällt 9: hear in colour am besten.


4. Was sind die Schwachstellen (sofern vorhanden)?

Connaisseur_J:&nbsp Manch einer vermag eben genau das “keep it simple” auch als Schwachstelle zu identifizieren. Wer also auf der Suche nach Musik für fortgeschrittenes Zuhören ist und von ausgeklügelten Arrangements überascht werden will, der ist hier falsch. Aber Entspannungsübungen sollten ja auch nicht zu anspruchsvoll sein.

Connaisseur_M:&nbsp Da bleibt mir nur das DITO. Ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Album vielleicht gut getan und auch an der einen oder anderen Stelle etws überraschendere Arrangements. Aber das sind eher Wohlstandssorgen.


5. Zu welcher Gelegenheit würdest Du dieses Album empfehlen?

Connaisseur_J:&nbsp Kann man wunderbar nebenbei hören! Läuft bei mir unterwegs und zum Arbeiten über den Kopfhörer…..ansonsten: siehe oben.

Connaisseur_M:&nbsp Es ist eine gute Gelegenheit, Smokers Delight im CD-Wechsler mal durch ein neues Album zu ersetzen. Au?erdem ist das der Gewinner der Rubrik “applikative Musik des Monats“. Der Sound schmiegt sich förmlich an alle Essens- und Gemütlichkeitsgelegenheiten an.


6. Für wen ist dieses Album eher nicht geeignet?

Connaisseur_J:&nbsp Für anspruchsvolle Sound-Entdecker, die nicht nur unterhalten und entspannt werden wollen, sondern für die Musik auch den Intellekt stimulieren soll.

Connaisseur_M:&nbsp Für alle, die nur den schnellen Kick suchen. Für alle, die immer höher und weiter kommen wollen (also zumindest “weiter” bei “höher” kann man sich das dann doch wieder vorstellen). Für alle, die ein zweites “Mind Elevation” Album erwartet haben mit Vocal- und Pop-Tunes wie z.B. “Know my name”. Für alle, die mit dem Kiffen aufhören wollen.

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