Axwell electrofies the mixmag terrace (live from Cream, Ibiza)

Wer nicht will, der hat noch nie!

M
Connaisseur_M sagt:

Oh ja was hat er gedrängelt, der Kollege: Von wegen “will unbedingt, dass temporäre englisch-ibizenkische Party Mucke gefeatured wird”. Ja sicher doch. Weil ich ja auch der Chart-Verantwortliche hier bin oder wie oder was? Da hör’ ich mir doch lieber nochmals die Villalobos an um vielleicht in den einen 15 Minuten doch noch eine Nuance an der HiHat zu erkennen. Oder war’s andersrum?

Als meines erachtens würdiger Vertreter des Genres “Underground-Kommerz-Electro-House-Minimal-Wasweisich-von-Ibiza” sei hier deswegen eine der Cover-CDs des englischen mixmag Magazins genannt. Ja, dass sind, die, die die Spex-Redakteure nicht von der Bild-Zeitung unterscheiden können.

Also da gab’s unlägst eine Cover-CD von Axwell. Es ist vielleicht etwas ungeschickt eine CD zu rezensieren, die ihr nicht kaufen könnt, au?er eben mit dem Magazin, aber als Ersatz kann man auch jede andere CD aus 2007 mit Titeln wie “Amnesia Ibiza – best global club” oder “Pure Pacha Ibiza 2007” oder “Space Ibiza 2007” “Dein-Lieblings-De:Bug-Author-muss-dannach-zum-Ohren-auspumpen-lassen-2007“. Aber die hatten wir jetzt halt nicht da.

Geht ja auch eher um die einzelnen Tracks. Oder nicht

Anspieltipp:
  • 02. John Dahlbäck – Everywhere
    Auch so eine Masche: Man nehme einen Electro-House Track und gebe ihm einfach einen super kurzen Vocal Refrain-Breakdown Zwischenrein. Hat jeder was von. Bleibt sofort hängen. Geniales Product Placement sozusagen.
  • 07. Dirty South feat. Rudy – Let it go
    OK, aber das kennt ihr jetzt oder? “No matter what they say, let it go” mit Urlaubs-Gitarren-das-peilt-jeder-Dumpftouri-Refrain und so? Finde ich ja sowas von passend zum Sommer. Mitsing- und trotzdem tanzbar. Gro?er, ganz gro?er Insel-Dance-Eintagsfliegen-Hit. Ein Muss. Ein Traum. Halte ich im ernst für 1000 mal schwieriger zu machen als alle Villalobos-Tunes zusammen, wo wir jetzt schon beim Thema sind, meine ich 🙂
  • 10. Axwell – Submariner
    Ach da schmilzt mein Herz dahin. Wieder so ein “ich stehe morgends damit auf” Tune. Ich bin sooo leicht zu beeinflussen. Es muss nur a bisserl klimpern mit einem Stompbass dazu und alles ist geritzt. Wahnsinn. Das will man einfach haben. Da muss man einfach tanzen.

M
Connaisseur_J sagt:

So schlimm ist die doch gar nicht, sagt mein Kollege zu mir und ich zieh mir das rein und denke mir: Werde ich sowas nochmal gut finden. Ich mein erwache ich eines morgens am Strand und habe Bock auf sowas wie Track 10.
Denn da kommt der Spie?er dann doch durch: zu Hause kann ich es nicht hören.
Kann mir aber schon vorstellen, dass es einen packen kann und mitnimmt.
Mich momentan aber nicht so sehr. Und im Sinne von durchlebter Musikkultur in Spanien:
Ich habe im Alter von 19 tatsächlich 2 Wochen in LLoret de Mar verbracht. Und davon die erste Woche mit Paul Elstak und fünf Abende in Folge Gabba & Happy Hardcore at its best und die zweite Woche mit Steve Trance, der seinem Namen alle Ehre gemacht hat.

Und ja, Gabba & Trance haben mich zwei Wochen lang absolut mitgenommen, und wenn ich es so recht bedenke, können das wahrscheinlich auch nicht mehr soviele von Euch nachvollziehen, oder?
In diesem Falle gilt also: Jedem seine (Jugend)Kultur.

Und weil es gar so schön ist dem M. zu widersprechen: Ihr könnt die CD kaufen, wenn es Euch dann besser geht, denn bei Mixmag kann man die Downloaden. Und zwar hier……


Hier ist eine andere CD, aber das macht nichts, diese ist auch schön:

 

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