Boozoo Bajou – Grains

A premier league of it’s own!

J
Connaisseur_J sagt:

Das erinnert mich an so Vieles. Und ich finde, es klingt nach vielem aber nicht alles nach Boozoo Bajou. Fangen wir vone an? Ok! Den ersten Song hätte ich genauso eher auf einem Andre Benjamin Album erwartet, komponiert und arangiert von Prince. Die zweite Nummer ist souliger als zumindest ich das von Bozoo Bajou erwartet hätte. Man mu? aber vielleicht dazu sagen, dass ich ?ber-Fan des ersten Albums bin und dann alles weitere ignoriert habe. Bis Grains.

Denn schon die dritte Nummer “Big Nicks” ist der typisch entspannte, perfekt inszenierte Bozoo Sound wie ich ihn mag. Und der ist recht prominent vertreten auf diesem Album. Und da alle Songs wirklich erstklassig produziert sind, stört mich der Rest nicht: Im Gegenteil: Ich assoziiere ja nur zu Meistern des Musikfaches. Und das aus gutem Grund: Denn das sind Bozoo Bajou eben auch. Also: für den aufkommenden Sommer die erste unbedingte Kaufempfehlung von mir.

Anspieltipps:
  • 3. Big Nicks
    Akkustische Instant-Entspannung, langsam gerührt und nicht geschüttelt. Frühsommerabendsgänsehauttraum.
  • 6. Fuersattel
    Song und Titel in kosmischer Einheit, Sound für moderne Gro?stadt-Hippies, laut hören im umgebauten T4.
  • 7. Heavy on me
    Und gleich hinten drauf für mich DAS Highlight des Albums. Hören und Staunen. Heavy on Me. Und wer dann bis hierher gekommen ist sollte unbedingt gleich noch “Kinder ohne Strom” anhängen, wie praktisch ist es in diesem Fall, dass das sowieso der nächste Song ist.

M
Connaisseur_M sagt:

Es mag die Milde das Alters sein oder einfach das widerliche sehnen nach der “guten alten Zeit” aufgrund einer immer verschwommeneren Erinnerung an die Vergangenheit (damn research chemicals). Oder es liegt einfach an der unglaublich unglaublichen Unglaublichkeit der beiden Nürnberger Peter Heider und Florian Seyberth. Das dritte Album von Boozoo Bajou schillert, schlendert, schockt und schickt jedenfalls gar unfassbar.

Wie weggefegt sind meine leichte Enttäuschung des Vorgängeralbums. Boozoo Bajou schaffen es mit diesem Album, 100% nach sich selbst zu klingen und trotzdem so anders als früher:

Ob akustisch oder elektronisch ist den beiden wurscht. Im Ergebnis flie?en beide Welten so harmonisch ineinander wie selten und zeigen, auf welchem Produzentenniveau die Gruppe angekommen ist. Die diesmal häufig auftretenden Gast-Vokalisten schmiegen sich förmlich in die Stücke ein. In Summe ergibt das ein Album, das gleichzeitig nach retro-70er-US Musik, akustik-Folk, Pop-Ballade und Fairtrade-Premium-Kaffehaus-Sound klingt und den Eindruck eines stimmigen Gesamtwerkes hinterlässt. Erstaunlich, wie harmonisch der Wechsel von reinen Downbeat-“Tracks” und “Songs” funktioniert und eben nich nach “wir machen jetzt auch Songs mit Vocals und so, weil wir erwachsene Musiker sind” klingt.

Jaja, es ist abgedrochen, aber unausweichlich, mein Fazit: Das ist jetzt schon ein Klassiker! Fragt sich nur wovon. Mit einem “Lounge- und ChillOut Album” hat das so wenig zu tun wie Original Dim Sum mit hiesigem Chinesisch-sü?-sauer.

Die Jungs spielen in ihrer eigenen Oberliga und beweisen, das “Satta” nur der Anfang war.
Blind kaufen, einfach nur blind kaufen!


Grains Microsite

In das Album reinhören:

 

2 thoughts on “Boozoo Bajou – Grains

  1. First:
    Dim-Sum = ab nach Amsterdam! Dim-Sum Heaven (?tsch ERSTER Herr M. 😉 )

    Second:
    Bin ja mal gespannt ob diesmal das Album was taugt, ansonsten: Boozoo Bajou is komplett überbewertet! BORING! Da hat mich noch nichts vom Hocker gehauen, nett ja, Hammer? NEIN!

    ?berzeugt mich!

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