Gelka – Less is More

Wir sagen: Thank you guys!

Es gibt so viele gute Gründe, warum wir gerade jetzt hier ein Album erwähnen, dass bereits im September 2008 erschienen ist. Auf Grund eines Vorstandsbeschlusses ist es uns allerdings untersagt, den Grund “wir haben’s halt mal wieder verpennt, rechtzeitig darüber zu schreiben” in einer Rezension zu nennen. Statt dessen ist in solchen Fällen auf die folgende offizielle Sprachregelung zu verweisen:

“Als international führendes Unternehmen im Bereich deutschsprachiger kritisch-subjektiver Musikberichterstattungen abseits des subkulturellen Mainstreams ist unbedingtes Qualitätsbewusstsein ein unveräu?erlicher Teil unserer Unternehmens-DNA.

Bereits unsere Gründer haben diese Grundlagen gelegt:
Unsere mehr als 1825-tägige Erfahrung zeigt uns, dass eine wahrhaftige Rezension weder dem Eifer jugendlicher Euphorie noch der verbitterten Enttäuschtung entspringen darf, wie sie dem Moment nach dem Hören so oft zu eigen sind. Vielmehr soll unser Tagewerk von tiefergehenden detaillierten Analysen und Langzeitbetrachtungen erfüllt sein, um nach reiflichen Studien endlich die Essenz eines musikalischen Kunstwerkes zu destillieren.

Von diesem Grundsatz geleitet, schaffen wir Werte für das Unternehmen, unsere Kunden und die Umwelt.”

Und in diesem besonderen Fall kommt folgendes erschwerend hinzu:

Viele bekannte Acts im Bereich Downbeat/NuJazz/? haben jüngst neue Alben veröffentlicht (Tosca, Boozo Bajou, Dzihan & Kamien, ?). Und bei der Aufmerksamkeit, die diesen Alben (auch hier) zu Teil wird, wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, auf ein PFLICHTALBUM hinzuweisen, dass den Vergleich mit den o.g. Grö?en nicht scheuen muss und diese sogar übertrifft:
Dem Debut-Album “Less is More” des Budapester Duos Gelka.

Und selbst die Computerbild schreibt eine Rezension über dieses Album. Alle schreiben! Und wir auch? Normalerweise sagen wir über Alben, die breits totgeschrieben sind nichts. Aber wir finden diesem Album wird unrecht getan. Was soll denn der geneigte Hörer denken, wenn er in der Bildzeitung und an vielen anderen Stellen immer was von “cocktail-schwangerer Sonnenuntergangsmusik” etc. liest. Was ich denke: Beliebigkeitsdownbeat. Finger weg. Und so verhält es sich eben genau nicht, deswegen müssen wir eingreifen.
Gelka sind genial!

JFazit Connaisseur_J:
Durchdacht, abwechslungsreich, kitschig wenn es angebracht ist und überraschend bevor es zu eingängig wird. Down-Pop für geneigte Zuhörer. Sofort ausprobieren bevor der Sommer schon wieder um ist.

MFazit Connaisseur_M:
Hat alles – Kann alles! Wahnsinns Album mit absolut unvergesslichen Perlen. Eine perfekte Mischung aus Downbeat mit einer gehörigen Portion Pop. Eine auf CD gepresste Ration Wohlfühlen. Pflichtkauf!

Anspieltipp:

  • 4. Burlesk
    Um dieser ganzen Einheitsbrei und Schnöselkram-Diskussion ein Ende zu bereiten starte man mit Burlesk. Brilliant!
  • 8. Soon
    Wie macht man jazzig-kitschigen-Downbeat-Pop? Ein Lehrstück!
  • 11. Angry Eye’s
    Fast schon eine Spoken-Word Nummer. Viel Inhalt. Und nach den drei Titeln hat man eine gute ?bersicht darüber, was die CD kann. Und ist entweder überzeugt oder überzeugt.

In das Album reinhören:

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