Hospitality Festival Drum & Bass 2011

Ja muss man denn gar nichts mehr selber machen?
(+ Summertune 2011!)

M
Mit dem gewaschenen und geschnittenen Salat im Yuppi-bis-24h-offenen-Supermarkt fängt sie an und ich dachte nicht, dass sie bis zu Drum & Bass Compilations geht: Die Convenience Welle.


Man muss ja vor einem Festival nicht mal mehr einen eigenen “Sommer-Draussen-Festival-Mix” für seine Jungs machen. Das nimmt einem Hospital Records mit dem gefühlten 10ten Mix in diesem Jahr perfekt ab und liefert den Soundtrack zur Hospitality-Partyreihe, de ja auch auf vielen UK festivals mit dabei ist! Und liefert noch meinen Sommerlieblingstune, seufz (siehe Anspieltipps).


Außerdem ein guter Anlass, den Trend zu durchbrechen, dass wir hier kaum noch Compilations bewerten, aus welchem unerfindlich dämlichen unterbewussten Hipster-Künstler-Ewigkeits-Anspruchs-Rezensionsdenken auch immer.

Hospitality Festival Dum & Bass (2011) ist für 5 britische Pfund (und grade bei Amazon für circa 5 EUR) die geballte Ladung von 28 Tracks, die fast alle Festival-tauglich sind. Von Festival-Liquid (Netsky, Danny Byrd, Nu:Tone), Stadium-Liquid (Camo & Krooked), Festival-Neurofunk (Phace+Misanthrop, Noisia, ..) und Festival-Jump-Up mit Halsweh-Bässen und billigen Frequenzshifter-Effekten (Hazard, N3gus, …) ist alles geboten, was man unter freiem Himmel so aktuell vor den Massen spielen kann, unmixed und als DJ mix. Die London Elektricity Stücke aus dem Yikes-Album wirken dabei fast etwas untergeschoben.


Preis / Leistung perfekt, mit dem Ding kann man nichts falsch machen! Rave on!

Unsere Anspieltipps:
  • 26. Joe Syntax – Signal Drop

    Ahh wie schön das reinhaut. Der Bass, das bisschen gebleepe und Effekt maximal.
  • 07. Art vs Science – Magic Fountain (Royalston remix)

    Hieß das mal Clownstep? Besser und alberner kann man Dubstep-Bässe für Feld, Wald und Wiese nicht machen. Das es die Halbwertszeit einer Eintagsfliege hat, macht es dabei um so sympatischer.
  • D1 feat. Jenna G – Flood of Emotions (Enei remix)

    Hier wäre der Terminus Jubelperser ausnahmsweise mal richtig: Was Enei hier macht, ist unfassbar: Er liefert den perfekten Sommer-Breakbeat-Euphorie-Track ab. Das ist fast schon Happy Breaks hier. Hochgepitchte Frauenstimme, klassicher Breakbeat, Drop um Drop. Das Sommertune des Jahres! Es ist hier! Das ist es! Look no further!

In das Album reinhören:



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