Nightmares on Wax – In a space outta sound

Wir sagen: Trip-Hop!?

Connaisseur_J:
Nightmares on Wax! Vor 11 Jahren ist das Debut “Smokers Delight” erschienen und das ist heute noch aktuell. Ich besitze die CD seit ziemlich genau 10 Jahren und die läuft heute noch so oft und gerne wie früher. Und meine liebsten Begleitaktivitäten zu dieser Musik beginnen noch immer mit “k”. Mit einer massiven Verschiebung vom “kiffen” zum “kochen”. Wobei ich in einer Kritik zu “In a space outta sound” gelesen habe, dass Nightmares on Wax schon immer den besten Soundtrack zum “korpulieren” geliefert hätten (auch mit “k”)…. Mhm, interessant, vielleicht hilft diese erste Neuerscheinung in 2006 dann gegen die Kinderarmut in Deutschland? Man kann seinen Kindern später sich auch uncooler Sachen zu erzählen haben, als das Nightmares on Wax in den Zeugungsprozess involviert waren. Aber eigentlich sollte ich auch noch was zur Musik sagen.

Wenn man das Ding einlegt und es mit “Passion” losgeht kann es nur eine Reaktion geben: Es ist wieder 1996! Es gibt wieder TripHop! Kein übergehypetes, konstruiertes Zeug aus dem Nujazz und Downbeat-Brei sondern einfacher, ehrlicher TripHop. Und endlich wei? ich was mir in den letzten Jahren gefehlt hat. Und ab jetzt braucht Ihr nicht mehr weiterlesen, denn der Sound läuft im Hintergrund während ich das hier schreibe und mehr als ein grenzdebiles Grinsen und ein absolutes Glücksgefühl, wie das schon verdammt lange keine Neuerscheinung mehr gezaubert hat, kann ich als Reaktion nicht artikulieren. Und mich im Stillen verneigen. Und eine Negativauswahl treffen: Bis auf den letzten Track “African Pirates” verursacht mir jeder eine Gänshaut!

Anspieltipp:

  • 1. Passion
    Oh können sich da viele Downbeat Produzenten eine Scheibe abschneiden! Einfach mal auf die Bremse treten, aufs nötigste reduzieren und das dann noch richtig terminieren! Dieser Sound ist schwerelos. Und Entspanntheit wird hier nicht mit Langeweile verwechselt.
  • 4. Pudpots
    Ja! So hat das doch alles mal angefangen, so kann das ruhig weitergehen. This ain’t Downbeat this is TripHop!
  • 6. You wish
    …that there would be more like this. Danke.

Connaisseur_M:
Bei dieser Besprechung hier geht ein Alarm los, der bisher zwar schon oft aktiv wurde, aber verglichen mit den Ausma?en doch dann eher nett im Hintergrund als Sirene im Unterbewustsein lief. Hier aber geht der Alarm sowas von los, dass alles zu spät ist. Ach so, was für ein Alarm? Ich meine den Siamese-Twin-Alarm! Wir sind uns hier ja gescholtener Weise sicher etwas zu oft einer Meinung, aber hier brechen alle Dämme: 1:1 STIMME ICH MEINEM VORREDNER ZU! Das Ding ist einfach nur gut. Wie damals. Krasse Loops, Ketamin-artig beschwichtigende Strings und Effekte. Was will man mehr. Die letzte CD (Mind Elevation) war dagegen deutlich poppiger (“Say my name” zum Beispiel), was mir zwar sehr gut gefallen hat, aber einen weitaus geringeren Dauerbrenner-Faktor zur Folge hatte.
Hier hingegen isser wieder back to business. Alles wie damals. Noch einmal jung fühlen… Und so weiter und so weiter

Zurücklehnen und genie?en.

Kann alles.

In die CD reinhören:

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