Redaktionskonferenz 2009 – Teil 2 – Best act: Parov Stelar

(dieser Artikel ist eine Fortsetzung von Teil 1, den Sie hier lesen können)

Im Rahmen dieser Konferenzen schält sich jedes Jahr dann ein Album oder ein Track heraus, auf das sich alle einigen können. Bis hin zu allerlei obskurer Verschwörungstheorien, wie es gerade diese Tracks dann dahin geschafft haben. Die reichen von der Theorie von Bestechungsgelder der Labels an die Organisatoren bis hin zu der Theorie dass ein Connaisseur durch Zufall nachts um 2 halt im Internet surft und bei Soulseduction sein Restguthaben vom Vorjahr ausgeben möchte und wahllos Tracks runter lädt.

Diesmal sind es zwei EPs von PAROV STELAR, einem von uns über die Ma?en verehrten Künstler, bei dem allen Konferenzteilnehmer – platt gesagt – einer abgegangen ist und den wir hier deswegen nun in den Himmel loben M?SSEN!

Der Berufsverband ernsthafter Musikjournalisten wird sicher ob dieser Massen-Abkehr von der goldenen Regel von der vielbeschworenen kritischer Distanz zum rezensierten Objekt die Nase rümpfen.

Kluge Leser unser Seite wissen dagegen längst:
“Wer immer Essig trinkt, dem wird keine Sonne scheinen!”
Bei Musikkritiken ist das nicht anders!

Also nun zum Thema: Eine EP von Parov Stelar mit der er Schaden auf dem Dancefloor anrichtet, hatten wir hier bereits besprochen. Nun setzt er mit den beiden neuen EPs “Monster” und “Libella Swing” nochmal ordentlich einen drauf and delivers two dancefloor weapons extraordinaire!

Monster EP

Libella Swing EP

Die machen einen einfach sprachlos. Immerhin enthält jede der EPs noch einen “klassischen” Parov Jazz Track, der nicht dem Bolzplatz entsprungen zu sein scheint. Aber ganz ehrlich? Was hei?t schon klassisch Parov? Der Mann kann einen verzaubern mit wunderschönen Jazz-Housenummern (zum Beispiel auf der KissKiss EP) hat aber mittlerweile doch auch bewiesen, dass er es ordentlich krachen lassen kann. Und wir Connaisseure schon kurz davor waren bei der Club-Version von Homesick um drei in der Früh die Gashupen zu reaktivieren. Brilliante Jazz-Samples, Roaring 20’s, Balkan-Einflüsse,Trance-Flächen,fette Beats, noch fettere Breaks. Und das allles auf zwei EPs von einem Typen.

JFazit Connaisseur_J:
Ich möchte mich jetzt schon bei allen Hörern entschuldigen, die da sind, wenn ich das nächste mal in der Luba Luft auflege. Es tut mir leid, aber ich werde die komplette EP spielen. Und die andere auch. Und die anderen drei auch. Und wir werden alle einen guten Abend haben und da von Euch sowieso keiner alle Parov EPs zu Hause hat, wird es auch keiner merken. YIIIIEEHHHHHAAAAAA!

MFazit Connaisseur_M:
Der Junge ist absolut underrated! Ein Hidden Champion! Wenn man sich wie ich den Output im Bereich kommerziellerer House/Dance Veröffentlichungen und Hypes aus UK, der Miami Music Conference oder dem Umfeld des Ibiza-Rave-Zirkus so anhört (alles rein beruflich natürlich!!!), dann kommt man nicht umhin, sich diese Tracks genau dorthin zu wünschen und Parov Stelar in den Mittelpunkt eines Hypes, den er nun wirklich verdient hätte!
Parov, schick’ die Dinger an Annie Mac!!!

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