The making of “Die Connaisseure empfehlen Weihnachtsgeschenke”

Es ist doch jedes Jahr das gleiche: zum Jahresende stimmen die Statistiken nicht, Ziele wurden verfehlt und das Management fragt sich, was mit den ganzen ehrgeizigen Plänen passiert ist, auf die man die Mannschaft doch so erfolgreich eingeschworen hatte.

Ist hier bei uns natürlich genauso. Zu abertausenden stapeln sich auch dieses Jahr wieder die Alben, die wir nicht rezensiert haben, aber eigentlich hätten sollen. Und jedes Jahr die selbe Frage: Unter welchem fadenscheinigen Vorwand können wir doch noch Rezensionen zu längst vergangenen Alben veröffentlichen, die eh schon jeder hat, ohne uns zu schämen?

Unser Unternehmen ist mittlerweile sogar so ehrlich mit sich selbst, als dass man diesen jährlichen Schlendrian sogar in unserer Organisation verewigt hat: Mitterweile besteht unsere Abteilung “Public Relations” fast nur noch aus Personen, die das ganze Jahr Konzepte entwickeln wie wir das unserer Leserschaft verkaufen können. Etwas bedenklich ist vielleicht

der Fakt, dass auf eine Rezensenten-Stelle mittlerweile 5 PR-Agenten kommen, die sich ausdenken müssen, warum der eine Rezensent nichts arbeitet.

Klar haben wir als Connaisseur J. und M. hier intern schon unzählige Verbesserungsvorschläge gemacht, die darauf abzielen, die Anzahl der Rezensentenstellen zu erhöhen, bisher jedoch ohne Erfolg…

Dieses Jahr, ja dieses Jahr regiert der Nutzwert noch vor allen schmierigen Ausreden. Wir haben nämlich absichtlich so lange gewartet, um Sie euch zu präsentieren:

Unsere ultimative Geschenk-Tipp-Liste für Weihnachten 2009! (*)

Was, wie, “Macht jeder? Hat jeder? Will keiner?” – nicht bei uns! Denn sagen was ihr schenken sollt, kann ja jeder, aber dazu zu sagen, WEM ihr was schenken sollt, das gibts natürlich nur bei uns!

Und somit in loser Folge nun unsere Geschenktipps für Personen, mit denen Du wirklich was anfangen kannst:

(*) Verworfen wurde kurz vor Drucklegung eine andere, bahnbrechende Ausrede: Unsere Geschäftsleitung meinte, dass unser Umweltimage doch aufpoliert werden könnte, wenn wir behaupten, die Alben erreichten uns eben immer 6 – 12 Monate später, weil wir sie uns ausschlie?lich von Wanderern des Jakobsweges bringen lassen, um damit unsere CO2-Bilanz zu verbessern. Vielleicht nächstes Jahr.

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